Bewerbungsfoto.appPausiert

Ratgeber

Bewerbungsfoto für die Ausbildung

Mit KI erstellt, nicht vor jeder Veröffentlichung von einem Menschen geprüft.

Stand: · 13 Quellen

Kurz gesagt: In Deutschland ist ein Bewerbungsfoto keine Pflicht [1], in Österreich auch nicht [2]. In der Schweiz empfiehlt die offizielle Berufsberatung für die Lehrstellenbewerbung ein aktuelles Farbfoto im Lebenslauf [3].

Wenn Sie ein Foto beilegen: aktuell, freundlich und in Kleidung, in der Sie sich wohlfühlen und die zum Beruf passt [4]. Einen Anzug brauchen Sie dafür nicht.

Inhalt · 9 Abschnitte

Brauche ich überhaupt ein Foto?

Deutschland: „Ein Bewerbungsfoto hingegen ist keine Pflicht mehr“, schreibt die Bundesagentur für Arbeit. In vielen Branchen sei es aber weiterhin üblich [1]. Auch Lidl schreibt in seinen Bewerbungstipps: „Ein Foto ist nicht zwingend erforderlich.“ Wenn man eines verwende, solle es hochwertig und von einem Fotografen sein [5].

Österreich: Ein Foto im Lebenslauf ist laut AMS „nicht Pflicht“, wird nach seiner Einschätzung aber von den meisten Arbeitgebern erwartet [2].

Schweiz: berufsberatung.ch zählt das Foto zum Lebenslauf für den Lehrbetrieb: „Verwende ein aktuelles Farbfoto mit neutralem Hintergrund.“ [3]

Ohne Foto können Sie sich also bewerben. Legen Sie eines bei, sollte es gut sein: Ein schlechtes Foto hilft Ihnen nicht.

Was ziehe ich an?

„Wähle Kleidung, in der du dich gut fühlst“, rät die Bundesagentur für Arbeit, und sie soll zu dem Beruf passen, den Sie lernen wollen [4]. Ein Fotostudio, das viele Jugendliche fotografiert, fasst es so zusammen: „authentisch und gepflegt wirken, ohne sich zu verkleiden“ [6]. Sakko und Krawatte also nur, wenn Sie so etwas sonst auch tragen; viele kommen in Kleidung, die zu groß, zu förmlich oder zu unbequem ist, und das sieht man dem Foto an [6].

BereichEin guter Anfang
Handwerk und TechnikSauberes Poloshirt, Hemd oder schlichter Pullover, der gut sitzt. Kein Sakko, wenn Sie im Alltag keins tragen [6].
Büro und VerwaltungHemd oder Bluse, auf Wunsch mit Sakko oder Blazer. Bei Banken und Versicherungen eher klassisch.
Pflege und Gesundheit„angemessene und seriöse Kleidung“ [7], zum Beispiel ein schlichtes Oberteil. Berufskleidung ist dafür nicht nötig.
Kreative Berufe, ITEtwas lockerer ist oft in Ordnung, gepflegt bleibt es trotzdem. Schauen Sie, wie sich der Betrieb auf seiner Website zeigt.

Das ist übliche Praxis, keine Vorschrift. Wo in der Tabelle keine Quelle steht, ist es unsere Empfehlung, ebenso dieser Tipp: Unifarbene Kleidung lenkt weniger ab als große Muster und Aufdrucke.

Selfie eines Mannes mit kurzen schwarzen Haaren im weißen T-Shirt im ParkBewerbungsfoto desselben Mannes im schlichten graubraunen Oberteil vor hellem Büro-Hintergrund
KI-Beispiel · fiktive Person Kein Anzug nötig: links das Selfie, rechts ein Bewerbungsfoto daraus mit schlichtem Oberteil.

Jung aussehen ist in Ordnung

Sie bewerben sich als Berufseinsteigerin oder Berufseinsteiger, und so dürfen Sie auch aussehen. Gefragt sind ein freundliches Lächeln und ein gepflegtes Aussehen [3]. Die Bundesagentur für Arbeit rät: Haare waschen, nicht zu viel Make-up, in die Kamera schauen und lächeln [4].

Tattoos oder Piercings? Dann fragen Sie die Fotografin oder den Fotografen um Rat, empfiehlt die Bundesagentur für Arbeit [4].

Handy, Fotostudio oder KI?

Mit dem Handy: „Wenn du eine sehr gute digitale Kamera oder Handykamera hast und einige Punkte beachtest, kannst du dein Bewerbungsfoto aber auch selbst schießen“, sagt die Bundesagentur für Arbeit [4]. Am einfachsten fotografiert Sie jemand aus Familie oder Freundeskreis am Fenster vor einer ruhigen Wand. Wie das Schritt für Schritt geht, steht in unserem Ratgeber Bewerbungsfoto selber machen.

Im Fotostudio: Viele Studios haben günstige Angebote für Schülerinnen, Schüler und Azubis. Drei Beispiele, laut ihren Websites am 15. Oktober 2026:

StudioAngebot
Celle29 € für Schülerinnen, Schüler und Studierende mit Ausweis: 10 Minuten im Studio, 1 Bilddatei mit leichter Retusche [8]
Leverkusen49 € für 1 Foto als Datei; mit Schülerausweis 20 % Rabatt [9]
München, Stuttgart, Düsseldorf39,90 € für 3 Fotos, davon 1 bearbeitet, nur zu bestimmten Zeiten. Voraussetzung ist ein gültiger Azubi- oder Studierendenausweis und ein Alter bis 28 Jahre [10]

Fragen Sie im Studio in Ihrer Nähe nach einem Schülerpreis, und achten Sie darauf, wie viele fertige Bilder Sie bekommen. Normale Preise ohne Rabatt stehen in unserem Kostenratgeber.

Mit KI: Ein KI-Dienst erzeugt aus einem Selfie neue Porträts, ohne Termin. Das Ergebnis ist kein aufgenommenes Foto, sondern ein berechnetes Bild. Offen gesagt: Bewerbungsfoto.app ist selbst ein solcher Dienst. Prüfen Sie bei jedem Anbieter, auch bei uns, ob Sie sich auf dem Bild wiedererkennen und nicht älter oder wie verkleidet wirken. Worauf Sie bei KI-Fotos und beim Datenschutz achten sollten, steht in unserer Checkliste für KI-Bewerbungsfotos.

Wann und wohin mit dem Foto?

  • Früh genug: „Schon eineinhalb Jahre vor Beginn der Ausbildung suchen größere Betriebe nach geeigneten Kandidatinnen und Kandidaten“, schreibt die Bundesagentur für Arbeit [11]. Kümmern Sie sich um das Foto also, bevor Sie die ersten Bewerbungen verschicken, nicht erst, wenn die Frist drängt.
  • Aktuell: Wenn sich Ihr Aussehen merkbar verändert hat, gehört ein neues Foto in die Bewerbung [12]. Ein Bild aus der achten Klasse ist es meistens nicht mehr.
  • Auf das Deckblatt oder in den Lebenslauf: Haben Sie ein Deckblatt, kommt das Foto dorthin; sonst oben rechts in den Lebenslauf [4].
  • Online-Bewerbung: Lidl rät, den Lebenslauf als PDF zu speichern [5]; das Foto steckt dann im Lebenslauf. Bei der Bundesagentur für Arbeit als Ausbildungsbetrieb dürfen zum Beispiel alle Dokumente zusammen höchstens 10 MB groß sein [13]. Welche Größe und wie viele Pixel das Foto braucht, steht in unserem Ratgeber Größe und Format.

16 oder 17? So funktioniert es bei uns

Viele, die sich um eine Ausbildung bewerben, sind noch nicht volljährig. Für Bewerbungsfoto.app gilt deshalb:

  • Ab 16 Jahren. Sie dürfen nur ein Foto von sich selbst hochladen. Fotos von Kindern unter 16 Jahren und Fotos anderer Personen sind nicht erlaubt.
  • Ihre Entscheidung. Mit 16 oder 17 laden Sie Ihr Selfie selbst hoch und willigen dabei selbst in die Verarbeitung ein. Diese Einwilligung geben Sie, nicht Ihre Eltern.
  • Eltern bestellen. Bestellen können nur Erwachsene: Die 20 Fotos bestellt und bezahlt ein sorgeberechtigtes Elternteil, und wir stellen sie diesem Elternteil bereit.
  • Widerruf. Ihre Einwilligung können Sie jederzeit widerrufen. Dann löschen wir Ihr Foto und die Ergebnisse.

Alles Weitere steht in unserer Datenschutzerklärung.

Häufige Fehler

  • Kinder-, Urlaubs- oder Passfoto: Die Bundesagentur für Arbeit rät von allen dreien ab, ebenso von Fotos, auf denen Sie von Kopf bis Fuß zu sehen sind [4].
  • Selfie aus der Hand: falscher Ausschnitt, zu nah an der Kamera, schlechtes Licht, oft mit dem Schatten des Smartphones [4].
  • Verkleidet: Kleidung, die zu groß, zu förmlich oder unbequem ist [6].
  • Starke Filter: „Das beste Bewerbungsfoto ist das, auf dem du dich selbst wiedererkennst.“ [4]
  • Altes Foto: Sie sollen beim Vorstellungsgespräch so aussehen wie auf dem Bild [12].

Häufige Fragen

Brauche ich für die Ausbildung ein Bewerbungsfoto?

In Deutschland und Österreich ist ein Foto keine Pflicht. In der Schweiz empfiehlt berufsberatung.ch für die Lehrstellenbewerbung ein aktuelles Farbfoto im Lebenslauf.

Muss ich auf dem Foto einen Anzug tragen?

Nein. Tragen Sie, was sauber ist, gut sitzt und zum Beruf passt, zum Beispiel ein Hemd, eine Bluse, ein Poloshirt oder einen schlichten Pullover. Wer nie Sakko trägt, wirkt darin schnell verkleidet.

Kann ich das Foto mit dem Handy machen?

Ja, wenn Licht, Hintergrund und Ausschnitt stimmen und jemand anderes fotografiert oder das Handy auf einem Stativ steht. Ein Selfie aus der Hand ist nicht geeignet.

Wo kommt das Foto in der Bewerbung hin?

Auf das Deckblatt, wenn Sie eines verwenden. Sonst oben rechts in den Lebenslauf. Bei Online-Bewerbungen steckt es meist im Lebenslauf als PDF.

Was kostet ein Bewerbungsfoto für Schüler?

In unserer Stichprobe ab 29 € für ein Bild mit Schul- oder Studierendenausweis, in einem anderen Studio 49 € mit 20 % Rabatt für Schüler (Stand Oktober 2026). Fragen Sie im Studio vor Ort nach Schülerpreisen.

Ich bin 16. Kann ich Bewerbungsfoto.app nutzen?

Ja. Sie laden Ihr Selfie selbst hoch und willigen selbst in die Verarbeitung ein. Bestellen und bezahlen muss danach ein sorgeberechtigtes Elternteil. Fotos von Personen unter 16 Jahren sind nicht erlaubt.

KI-Beispiel · fiktive PersonBewerbungsfoto einer Frau mit langen dunklen Haaren im hellbeigen Pullover vor hellem Hintergrund

Ohne Termin, ab 16

Bewerbungsfoto.app macht aus einem Selfie 20 Bewerbungs­fotos für 19 € (geplanter Paketpreis). Die kostenlose Vorschau ist gerade vorübergehend pausiert, weil wir den Schutz Ihrer Fotos verbessern. Mit 16 oder 17 laden Sie selbst hoch; bestellen muss ein Elternteil.

Die Fotos entstehen mit KI und sind als KI-generiert gekennzeichnet.

Vorschau pausiert: mehr erfahren

Quellen

Alle Links abgerufen am 15. Oktober 2026. Preise sind Angebote der Studios an diesem Tag und können sich ändern.

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