Ratgeber
Bewerbungsfoto: Was anziehen?
Mit KI erstellt, nicht vor jeder Veröffentlichung von einem Menschen geprüft.
Kurz gesagt: Die Kleidung sollte gut sitzen, sauber und im Idealfall gebügelt sein [1]. Sie sollte zur Stelle oder zur Branche passen [2]. Zu sehen sind meist nur Kopf und Schultern [3], also zählen Kragen, Ausschnitt und Schulterpartie.
Wählen Sie eine Farbe, die sich vom Hintergrund abhebt, und lassen Sie große Muster, grelle Farben und viel Schmuck weg [4]. Einen Anzug brauchen Sie nur, wenn er zur Stelle passt.
Inhalt · 11 Abschnitte
Was auf dem Foto zu sehen ist
Ein klassisches Bewerbungsfoto zeigt Kopf und Schultern [3]. Was Sie an Kleidung sehen, ist also der Kragen oder Ausschnitt, die Schultern und die oberste Lage, etwa ein Blazer, eine Strickjacke oder ein Pullover. Hose, Rock und Schuhe sind auf diesem Ausschnitt nicht im Bild.
Genau dort fallen Fehler auf: ein schiefer Kragen, Falten an der Schulter oder ein Sakko, das zu groß ist. Prüfen Sie diese Stellen vor dem Foto im Spiegel oder auf dem Handy.
Die Grundregeln
- Gepflegt: „Die Kleidung sollte natürlich gut sitzen, sauber und im Idealfall gebügelt sein“, schreibt die Bundesagentur für Arbeit [1].
- Passend zur Stelle: „Die Kleidung sollte der Stelle/Branche entsprechen, für die Sie sich bewerben“, rät der Career Service der Universität Bern [2]. Das AMS sagt es ähnlich: ein Outfit, das zu Ihnen und zur Branche passt [4].
- Wohlfühlen: „Wähle Kleidung, in der du dich gut fühlst“ [1]. Wer nie Sakko trägt, sieht darin schnell verkleidet aus.
- Keine Freizeitkleidung: Legere und sportliche Kleidung kann laut AMS unprofessionell wirken [4].
- Beim Unternehmen nachsehen: Welcher Stil passt, zeigt oft die Website des Unternehmens mit Fotos der Mitarbeitenden, empfiehlt jobs.ch [8].
Farben: Hauptsache, sie heben sich ab
„Sehr grelle Farben oder auffällige Muster können vom Gesicht ablenken“, schreibt das AMS. In kreativen Berufen ist nach seiner Einschätzung mehr Lockerheit möglich als in einer konservativen Branche [4].
Wichtiger als die Farbe selbst ist der Kontrast zum Hintergrund. karriere.at rät, unruhige Muster und komplett weiße Wände zu vermeiden, besonders bei einem hellen Outfit: Ein weißes T-Shirt vor weißer Wand lässt den Kopf scheinbar schweben [3]. Umgekehrt gilt dasselbe: „Reines Schwarz vor dunklem Hintergrund – der Oberkörper verschwindet“ [5].
Fotostudios nennen konkrete Farben. Eines schreibt: „Bewährt haben sich Dunkelblau, Grau, Anthrazit und Bordeaux“, Weiß oder Hellblau funktioniere gut als Hemd oder Bluse unter einem dunklen Sakko [6]. Ein anderes warnt: „Komplett Schwarz wirkt schnell hart und schluckt Details“, mit einem helleren Oberteil darunter sei Schwarz aber kein Problem [7]. Weiß und Schwarz sind also nicht verboten; es kommt darauf an, wovor Sie stehen. Welcher Hintergrund passt, steht in Hintergrund und Farbe.
Muster, Logos und Schmuck
- Feine Muster: „Ein eng kariertes Hemd oder ein schmaler Nadelstreifen erzeugt im Bild ein Flimmern“, warnt ein Fotostudio [5]. Auch kleine Karos und feine Streifen können auf Bildschirmen flimmern [7]. Einfarbige Stoffe sind die sichere Wahl.
- Logos und Schriftzüge: Von riesigen Logos und Schriftzügen rät ein Fotostudio ab [7].
- Schmuck: Erlaubt, nur nicht zu viel. „Sehr viele und große Schmuckstücke“ können laut AMS vom Gesicht ablenken [4].
Unser Tipp: Sehen Sie sich das Foto auch klein an, so wie es später im Lebenslauf steht. Ein Muster, das groß unauffällig ist, kann im PDF unruhig wirken.
Was in welcher Branche üblich ist
| Bereich | Was oft passt |
|---|---|
| Bank, Versicherung, Kanzlei | Sakko oder Blazer in gedeckter Farbe, helles Hemd oder helle Bluse; eine schlichte Krawatte passt hier [5] [7] |
| Büro allgemein | Blazer, Hemd oder Bluse in gedeckten Tönen [3] |
| Verwaltung, öffentlicher Dienst | Hemd oder Bluse, gern ohne Sakko [5] |
| IT, Start-up | Feiner Strick, Hemd mit offenem Kragen oder ein einfarbiges T-Shirt unter einem Sakko; den Hoodie lieber nicht [5] [7] |
| Kreative Berufe, Medien | Mehr Persönlichkeit, zum Beispiel ein farbiger Akzent oder ein legeres Sakko [7] |
| Pflege, Praxis, Therapie | „angemessene und seriöse Kleidung“ [9], etwa ein sauberes Oberteil in freundlicher Farbe; einen Kittel brauchen Sie nicht [5] |
| Handwerk, Technik | Hemd, Poloshirt oder feiner Strick in gedeckter Farbe [5] [7] |
| Handel, Gastronomie | Sauberes, schlichtes Oberteil, Hemd oder Bluse; für Empfang oder Leitung gern mit Blazer (unsere Empfehlung) |
| Führungsposition | Gut sitzendes Sakko oder gut sitzender Blazer in ruhigen, dunklen Farben [7] |
Das ist übliche Praxis, keine Vorschrift. Die meisten Vorschläge stammen von Fotostudios. Entscheidend ist die einzelne Stelle und das Unternehmen: Schauen Sie, wie sich die Mitarbeitenden auf seiner Website zeigen [8].
Brille, Haare, Bart und Make-up
- Brille: „Trägst du beim Arbeiten eine Brille? Trag sie ruhig auch auf dem Foto für den Lebenslauf“, schreibt jobs.ch [8]. Tipps gegen Spiegelungen stehen in Bewerbungsfoto mit Brille.
- Haare: Offen oder zusammengebunden, beides ist laut jobs.ch angemessen. Gepflegt soll es wirken, „aber nicht wie frisch vom Coiffeur“ [8].
- Bart: karriere.at rät zu einem sauberen Bart [3]. Rasieren müssen Sie sich dafür nicht.
- Make-up: „Achten Sie auf gepflegte Haare und dezentes Make-up, falls gewünscht“, schreibt das AMS [4]. Make-up ist also freiwillig.
Mehr dazu in Frisur, Bart und Make-up.
Kopftuch, Kippa, Turban
Ob Sie religiöse Kleidung auf dem Foto tragen, entscheiden Sie. Die Antidiskriminierungsstelle des Bundes schreibt in ihrem Leitfaden für Arbeitgeber: „Allein weil eine Bewerberin beispielsweise auf einem Bewerbungsfoto oder im Vorstellungsgespräch ein Kopftuch trägt, darf ihre Bewerbung nicht abgelehnt werden.“ [10]
Für die Kleidung gelten auf dem Foto dieselben Punkte wie sonst: sauber, gut sitzend und mit einer Farbe, die sich vom Hintergrund abhebt.
Kleidung bei KI-Bewerbungsfotos
Ein KI-Dienst erzeugt aus einem Selfie neue Porträts. Das Ergebnis ist kein aufgenommenes Foto, sondern ein berechnetes Bild. Offen gesagt: Bewerbungs
- Business: dunkler Blazer über hellem Hemd oder heller Bluse, hellgrauer Hintergrund.
- Business casual: schlichtes Hemd oder Bluse in gedeckter Farbe, ohne Blazer, vor einem hellen Büro.
- Klassisch: schlichtes, einfarbiges Hemd, Bluse oder feiner Pullover vor hellem Hintergrund.
Von 20 Fotos sind 8 im gewählten Stil und je 4 in den drei anderen. So sehen Sie sich mit und ohne Blazer, ohne sich umzuziehen. Gesicht, Haare, Brille und Kopfbedeckung sollen dabei bleiben, wie sie auf Ihrem Selfie sind.


Prüfen Sie bei jedem Anbieter, auch bei uns, jedes Ergebnis: Sitzen Kragen und Revers symmetrisch? Sind Knöpfe und Krawatte plausibel, ohne erfundene Logos? Sind Brille und Kopfbedeckung wie im Original, und erkennen Sie sich wieder? Mehr dazu in unserer Checkliste für KI-Bewerbungsfotos.
Häufige Fehler
- Knittrig oder schlecht sitzend: Die Kleidung sollte gut sitzen und im Idealfall gebügelt sein [1]; am Kragen sieht man es zuerst.
- Unbequem oder verkleidet: Kleidung, die ständig zurechtgezupft werden muss, gehört nicht ins Foto [7]. Auch ein Styling „wie frisch vom Coiffeur“ wirkt aufgesetzt [8].
- Kein Kontrast: Weiß vor weißer Wand, Schwarz vor dunklem Hintergrund [3] [5].
- Feine Streifen und kleine Karos: Sie können im Bild flimmern [5].
- Freizeit- und Sportkleidung: Sie kann unprofessionell wirken [4].
Wie groß das Foto sein muss, steht in unserem Ratgeber Größe und Format; wie Sie es selbst aufnehmen, in Bewerbungsfoto selber machen.
Häufige Fragen
Muss ich auf dem Bewerbungsfoto einen Blazer oder ein Sakko tragen?
Nein. Die Kleidung soll zur Stelle und zur Branche passen. Bei Banken, Versicherungen und Kanzleien empfehlen Fotostudios meist Sakko oder Blazer, in Handwerk, Pflege oder IT ist ein schlichtes Oberteil üblich.
Krawatte: ja oder nein?
Fotostudios empfehlen sie am ehesten für Bank, Versicherung und Kanzlei, dort mit geschlossenem obersten Knopf. In Handwerk, IT und den meisten Praxen bleibt der Kragen offen. Eine allgemeine Vorschrift dazu haben wir in keiner offiziellen Quelle gefunden.
Welche Farbe ist für das Bewerbungsfoto am besten?
Eine, die sich vom Hintergrund abhebt. Fotostudios nennen zum Beispiel Dunkelblau, Grau, Anthrazit und Bordeaux. Weiß vor weißer Wand und Schwarz vor dunklem Hintergrund funktionieren schlecht.
Darf ich meine Brille aufbehalten?
Ja. Wenn Sie bei der Arbeit eine Brille tragen, können Sie sie auch auf dem Foto tragen, schreibt jobs.
Gibt es andere Regeln für Frauen und für Männer?
Nein. Bluse oder Hemd, Blazer oder Sakko, Pullover oder Polo: Die Regeln sind für alle dieselben. Es soll gut sitzen, sauber sein und zur Stelle passen. Make-up ist freiwillig.
Geht ein T-Shirt?
In IT und kreativen Berufen kann ein schlichtes, einfarbiges T-Shirt passen, zum Beispiel unter einem Sakko. Vermeiden Sie große Aufdrucke und ein weißes T-Shirt vor weißer Wand.

Drei Outfits, ein Selfie
Bewerbungs
Die Fotos entstehen mit KI und sind als KI-generiert gekennzeichnet.
Vorschau pausiert: mehr erfahrenQuellen
Alle Links abgerufen am 15. Oktober 2026. Die Branchenvorschläge sind übliche Praxis, keine Vorschrift.
- 1Tipps für dein Bewerbungsfoto (mit Podcast)Bundesagentur für Arbeit · arbeitsagentur.
de - 2BewerbungsfotoUniversität Bern, Career Service · unibe.
ch - 3Das perfekte Bewerbungsfotokarriere.
at - 4BewerbungsfotoAMS · ams.
at - 5Was ziehe ich zum Bewerbungsfoto an?Klickwinkel (Fotostudio) · klickwinkel.
net - 6Was anziehen beim Bewerbungsfoto?MD Fotostudio · mdfotostudio.
de - 7Bewerbungsfoto-Outfit: Was anziehen?PM Studios (Fotostudio) · pmstudios.
de - 8Bewerbungsfoto für den Lebenslaufjobs.
ch - 9Berufstipps: BewerbungJunge Pflege im DBfK Nordost · junge-pflege.
de - 10Fair in den Job! Leitfaden für diskriminierungsfreie Einstellungsverfahren (S. 22)Antidiskriminierungsstelle des Bundes · antidiskriminierungsstelle.
gov. de