Ratgeber
Bewerbungsfoto: Frisur, Bart und Make-up
Mit KI erstellt, nicht vor jeder Veröffentlichung von einem Menschen geprüft.
Kurz gesagt: Gepflegt und so, wie Sie im Alltag aussehen. Das raten AMS, Agentur für Arbeit und der Career Service der Universität Bern [1] [3] [5]. Make-up ist freiwillig [1].
Feste Regeln zu Haarlänge, Bart oder Hautbild gibt es nicht. Ändern müssen Sie nichts. Machen Sie ein Probefoto und prüfen Sie, ob Haare, Schmuck oder Glanz vom Gesicht ablenken.
Inhalt · 10 Abschnitte
Haare offen oder zusammen?
„Auf gepflegte Frisur achten“, schreibt der Bewerbungskompass der Agentur für Arbeit [3]. Der Career Service der Universität Bern empfiehlt ein gepflegtes Äußeres: „Dezent und nichts, was übertrieben wirkt.“ [5] Ob offen oder zusammengebunden, dazu haben wir in keiner offiziellen Quelle eine Regel gefunden.
Unsere Empfehlung: Wenn Sie unsicher sind, machen Sie Fotos mit beiden Frisuren, die Sie auch sonst tragen. Dann prüfen Sie, ob Haare über Augen oder Gesicht fallen. Länge, Locken oder Struktur der Haare sind kein Grund, etwas zu ändern.
Heben sich die Haare schlecht vom Hintergrund ab, hilft ein anderer Hintergrund; mehr dazu in Hintergrund und Farbe.
Friseur und neue Haarfarbe
Wie lange vor dem Foto Sie zum Friseur gehen sollten, dazu nennt keine offizielle Quelle einen Abstand. Nötig ist ein Friseurtermin nicht. Unsere Empfehlung: Bei einem neuen Schnitt das Stylen vor dem Fototag einmal ausprobieren.
Die Agentur für Arbeit nennt einen anderen Fall: Ein neues Foto ist sinnvoll, wenn Sie „eine neue Frisur oder Haarfarbe haben“ oder „jetzt einen Bart oder keinen Bart mehr tragen“ [3]. Es geht darum, dass das Foto Sie zeigt, wie Sie heute aussehen. Graue oder bunte Haare müssen Sie nicht färben. Ob ein älteres Foto noch passt, steht in Bewerbungsfoto beim Jobwechsel.
Bart pflegen oder rasieren?
Der Bewerbungskompass für Jugendliche schreibt: „gegebenenfalls rasieren Sie sich vor dem Fototermin bzw. stutzen Sie Ihren Bart“ [4]. Gegebenenfalls heißt: Rasieren müssen Sie sich nicht.
Unsere Empfehlung: Wenn Sie einen Bart tragen, bringen Sie ihn so in Form, wie Sie ihn im Alltag tragen. Im Probefoto sehen Sie, ob die Kontur sauber ist. Eine richtige Bartlänge gibt es nicht.
Make-up, wenn Sie es möchten
„Achten Sie auf gepflegte Haare und dezentes Make-up, falls gewünscht“, schreibt das AMS [1]. Falls gewünscht heißt: Ohne Make-up ist genauso in Ordnung, für alle. Die Agentur für Arbeit rät: „Verwende nicht zu viel Make-up.“ [2]
Wenn Sie Make-up verwenden, nehmen Sie, was Sie kennen. Ein neues Produkt oder ein Termin bei einem Visagisten ist nicht nötig.
Glanz auf der Haut: Eine verlässliche öffentliche Quelle für eine bestimmte Routine haben wir nicht gefunden. Unsere Empfehlung: Sehen Sie sich Stirn, Nase und Wangen im Probefoto an. Stört Sie ein heller Fleck, ändern Sie zuerst das Licht oder Ihre Position. Natürlicher Glanz ist kein Fehler.
Schmuck, Piercings und Tattoos
Das AMS schreibt: „Sehr viele und große Schmuckstücke sowie auch übermäßiges Make-up können vom Gesicht ablenken“ [1]. Verboten ist Schmuck damit nicht. Prüfen Sie im Probefoto, ob etwas spiegelt oder ins Gesicht ragt. Mehr zu Schmuck und Kleidung in Bewerbungsfoto: Was anziehen?
Zu Piercings und Tattoos rät die Agentur für Arbeit: „Frag die Fotografin oder den Fotografen um Rat.“ [2] Eine Pflicht, sie zu entfernen oder zu verdecken, haben wir nicht gefunden. Bei einem Ausschnitt mit Kopf und Schultern entscheiden Sie selbst, was zu sehen sein soll.
Kopftuch und religiöse Kopfbedeckung
Ob Sie eine religiöse Kopfbedeckung auf dem Foto tragen, entscheiden Sie. Die Antidiskriminierungsstelle des Bundes schreibt in ihrem Leitfaden für Arbeitgeber von 2019: „Allein weil eine Bewerberin beispielsweise auf einem Bewerbungsfoto oder im Vorstellungsgespräch ein Kopftuch trägt, darf ihre Bewerbung nicht abgelehnt werden.“ [6]
Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz nennt als Ziel, Benachteiligungen unter anderem wegen „der Religion oder Weltanschauung“ zu verhindern oder zu beseitigen [7]. Das gilt in Deutschland; für Österreich und die Schweiz gelten eigene Gesetze.
Frisur und Make-up bei KI-Bewerbungsfotos
Ein KI-Dienst erzeugt aus einem Selfie neue Porträts. Das Ergebnis ist kein aufgenommenes Foto, sondern ein berechnetes Bild. Offen gesagt: Bewerbungs
Prüfen Sie bei jedem Anbieter, auch bei uns, jedes Ergebnis: Stimmen Frisur und Haarfarbe, Bart, Make-up, Schmuck und Kopfbedeckung? Erkennen Sie sich wieder? Mehr dazu in unserer Checkliste für KI-Bewerbungsfotos.
Zu Hause vorbereiten: der kurze Foto-Check
Unsere Empfehlung, keine offizielle Liste:
- Frisur und, wenn Sie einen tragen, Bart so vorbereiten, wie Sie sie kennen. Kamm oder Haargummi in Reichweite.
- Entscheiden, ob Sie Make-up möchten. Wenn ja: das gewohnte.
- Ein Probefoto im Licht, in dem Sie auch das echte Foto machen. Fallen Haare ins Gesicht, ist die Kontur des Barts sauber, gibt es helle Flecken, spiegelt Schmuck?
- Das Probefoto klein ansehen, so groß wie im Lebenslauf, und vergrößert. Mit einem aktuellen Foto ohne Filter vergleichen.
Wie Sie Licht, Hintergrund und Kamera einstellen, steht in Bewerbungsfoto selber machen; Haltung und Lächeln in Pose, Lächeln und Blick. Mit Brille hilft Bewerbungsfoto mit Brille.
Häufige Fragen
Müssen die Haare auf dem Bewerbungsfoto zusammengebunden sein?
Nein, eine solche Regel haben wir in keiner offiziellen Quelle gefunden. Wenn Sie unsicher sind, machen Sie Fotos mit beiden Frisuren und vergleichen Sie, ob die Haare Teile des Gesichts verdecken.
Wann sollte ich vor dem Foto zum Friseur gehen?
Einen festen Abstand nennt keine offizielle Quelle, und nötig ist der Friseur nicht. Bei einem neuen Schnitt lohnt es sich, das Stylen vor dem Fototag einmal auszuprobieren.
Muss ich graue oder gefärbte Haare für das Foto ändern?
Nein. Die Agentur für Arbeit nennt eine neue Frisur oder Haarfarbe nur als Grund, ein altes Foto zu ersetzen: Das Foto soll zeigen, wie Sie heute aussehen.
Muss ich meinen Bart für das Bewerbungsfoto rasieren?
Nein. Der Bewerbungskompass für Jugendliche schreibt: gegebenenfalls rasieren oder den Bart stutzen. Wenn Sie einen Bart tragen, bringen Sie ihn so in Form, wie Sie ihn sonst tragen.
Ist Make-up auf dem Bewerbungsfoto nötig?
Nein. Das AMS rät zu dezentem Make-up, „falls gewünscht“. Wenn Sie Make-up verwenden, nehmen Sie, was Sie kennen; ein Termin bei einem Visagisten ist nicht nötig.
Muss meine Haut auf dem Foto matt sein?
Eine Regel dazu gibt es nicht. Stören Sie helle Flecken auf Stirn oder Nase im Probefoto, ändern Sie zuerst das Licht oder Ihre Position.
Muss ich Piercings entfernen oder Tattoos verdecken?
Eine allgemeine Regel dazu haben wir nicht gefunden. Die Agentur für Arbeit rät, die Fotografin oder den Fotografen um Rat zu fragen. Prüfen Sie den Ausschnitt und entscheiden Sie, was zu sehen sein soll.
Was schreibt die Antidiskriminierungsstelle zum Kopftuch auf dem Bewerbungsfoto?
„Allein weil eine Bewerberin beispielsweise auf einem Bewerbungsfoto oder im Vorstellungsgespräch ein Kopftuch trägt, darf ihre Bewerbung nicht abgelehnt werden.“ So steht es in ihrem Leitfaden für Arbeitgeber von 2019.

So wie Sie sind, aus einem Selfie
Bewerbungs
Die Fotos entstehen mit KI und sind als KI-generiert gekennzeichnet.
Vorschau pausiert: mehr erfahrenQuellen
Alle Links abgerufen am 15. Oktober 2026. Die Tipps sind übliche Praxis, keine Vorschrift.
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