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Ratgeber

Bewerbungsfoto: Pose, Lächeln und Blick

Mit KI erstellt, nicht vor jeder Veröffentlichung von einem Menschen geprüft.

Stand: · 9 Quellen

Kurz gesagt: Ein leichtes Lächeln und der Blick in die Kamera sind die übliche Empfehlung [2] [3]. Ein neutraler, offener Blick ist aber ebenso möglich [1].

Sitzen oder stehen Sie gerade und locker, den Oberkörper etwas zur Kamera gedreht [1]. Feste Winkel oder eine Pflicht-Pose gibt es nicht. Machen Sie mehrere Fotos und wählen Sie das, auf dem Sie sich wiedererkennen.

Inhalt · 12 Abschnitte

Lächeln oder neutral schauen?

„Lächeln Sie leicht“, rät der Bewerbungskompass der Agentur für Arbeit [2]. Der Career Service der Universität Bern schreibt, Sie „sollten entspannt wirken, freundlich lächeln und direkt in die Kamera blicken“ [3].

Das AMS lässt bewusst eine zweite Möglichkeit offen: „Ein neutraler, aber offener Blick kann ebenfalls professionell wirken.“ [1] Niemand muss lächeln. Ob mit oder ohne Zähne, dazu haben wir keine Regel gefunden.

Unsere Empfehlung: Machen Sie einige Fotos mit einem Lächeln, das sich bequem anfühlt, und einige mit neutralem Gesicht. Dann vergleichen Sie.

Blick in die Kamera: Linse statt Display

Den direkten Blick in die Kamera empfehlen die Agentur für Arbeit, die Universität Bern und die Universität Passau [2] [3] [4]. Beim Handy ist das leichter gesagt als getan: Das Display zieht den Blick an, die Linse sitzt daneben.

Für Bewerbungsvideos schreibt das AMS: „Schauen Sie direkt in die Kamera, nicht auf den Bildschirm.“ [9] Das gilt auch fürs Foto. Suchen Sie die Linse, bevor Sie auslösen. Richten Sie das Bild am Display ein und schauen Sie dann in die Linse, am besten mit Selbstauslöser.

Kopf und Kinn: kleine Änderungen ausprobieren

Starten Sie mit geradem, bequemem Kopf. Fotoschulen schlagen vor, das Kinn ein kleines Stück nach vorn und leicht nach unten zu schieben und das Ergebnis zu vergleichen [6]. Machen Sie das nur so weit, wie es bequem ist; der Hals soll nicht gespannt sein.

Einen richtigen Winkel in Grad gibt es nicht. Eine gerade, frontale Haltung ist genauso in Ordnung. Mit Brille prüfen Sie nach jeder Änderung, ob die Augen noch gut zu sehen sind; mehr dazu in Bewerbungsfoto mit Brille.

Schultern und Oberkörper leicht drehen

„Sitzen oder stehen Sie gerade, mit leicht entspannter Haltung“, schreibt das AMS, und nennt dazu einen leicht zur Kamera gedrehten Körper [1]. Fotoschulen trennen dabei zwei Dinge: Der Oberkörper darf etwas schräg stehen, das Gesicht und der Blick gehen wieder zur Kamera [7].

Wie weit Sie sich drehen, entscheiden Sie. Lassen Sie die Schultern sinken, statt sie hochzuziehen. Ob Sie sitzen oder stehen, ist egal.

Wohin mit Händen und Armen?

Das hängt vom Ausschnitt ab. Bei einem üblichen Bewerbungsfoto mit Kopf und Schultern sind die Hände nicht im Bild. Lassen Sie sie locker hängen, statt sie zu verkrampfen [6]. Sie müssen sie nicht ins Bild holen.

Ist der Ausschnitt größer, sind ruhig liegende Hände oder verschränkte Arme Möglichkeiten zum Ausprobieren [7]. Was verschränkte Arme über einen Menschen aussagen sollen, ist nicht belegt. Achten Sie lieber auf den Bildrand: Er sollte keine Finger oder Handgelenke abschneiden [8].

Kopf und Schultern im Bild

Ein Ausschnitt von Kopf bis Brust oder Schultern ist der einfache Standard. Lassen Sie beim Fotografieren etwas Platz rundherum, damit Sie später noch zuschneiden können [6].

Welche Größe und wie viele Pixel das fertige Foto braucht, steht in Größe und Format. Soll das Bild auch Profilbild werden, lesen Sie LinkedIn-Profilbild: Tipps, wegen des runden Ausschnitts.

Wenn Sie vor der Kamera nervös sind

„Finde eine Pose, in der du dich wohlfühlst und bleib natürlich“, heißt es bei der Agentur für Arbeit [5]. Das gelingt selten beim ersten Foto. Was Fotografen dafür tun, können Sie selbst übernehmen [6] [7]:

  • Mehrere Fotos machen, nicht nur eins.
  • Zwischendurch kurz Pause machen, normal atmen, die Schultern sinken lassen.
  • Ein Probefoto ansehen und nur eine Sache ändern, dann das nächste.
  • Wenn jemand fotografiert: Reden hilft, und kleine, klare Hinweise sind leichter als „Sei locker“.

Fühlt sich eine Haltung unbequem an, nehmen Sie eine andere. Sie müssen weder stehen noch den Kopf neigen noch lächeln.

Mit dem Handy üben

Die Agentur für Arbeit unterscheidet ein schnelles Selfie von einem vorbereiteten Handyfoto [5]. So üben Sie Ihre Pose:

  1. Handy etwa auf Augenhöhe abstellen [6], mit etwas Platz um Kopf und Schultern. Licht, Abstand und Selbstauslöser erklärt Bewerbungsfoto selber machen.
  2. Gerade und bequem sitzen oder stehen, den Oberkörper etwas drehen, Gesicht und Blick zurück zur Linse.
  3. Einige Fotos mit Lächeln, einige mit neutralem Gesicht. Zwischendurch Pause.
  4. Die Fotos vergleichen: Haltung bequem, Augen gut zu sehen, Blick in die Linse, Ausschnitt passt.

Für die Ausbildung und Fotos von 16- und 17-Jährigen gibt es einen eigenen Ratgeber: Bewerbungsfoto für die Ausbildung.

Pose und Ausdruck bei KI-Bewerbungsfotos

Ein KI-Dienst erzeugt aus einem Selfie neue Porträts. Das Ergebnis ist kein aufgenommenes Foto, sondern ein berechnetes Bild. Offen gesagt: Bewerbungsfoto.app ist selbst ein solcher Dienst. Das Selfie ist die Vorlage für Ihr Gesicht; ein ruhiges Selfie mit Blick in die Linse und gutem Licht ist deshalb auch hier der beste Start.

Prüfen Sie bei jedem Anbieter, auch bei uns, jedes Ergebnis: Ist der Ausdruck Ihrer, wirken die Augen natürlich, erkennen Sie sich wieder? Mehr dazu in unserer Checkliste für KI-Bewerbungsfotos.

Häufige Fehler und kurzer Foto-Check

  • Blick aufs Display: Die Augen gehen knapp an der Kamera vorbei. Vorher die Linse suchen.
  • Zu nah: Das Handy direkt vor dem Gesicht verzerrt [5]. Lieber abstellen und später zuschneiden.
  • Übertriebene Pose: Starke Drehung oder schiefer Kopf wirken schnell gestellt. Kleine Änderungen reichen.
  • Hochgezogene Schultern: Kurz ausatmen und sinken lassen.
  • Abgeschnittene Finger am Rand: Hände ganz aus dem Bild oder ganz hinein [8].

Was Sie anziehen, steht in Bewerbungsfoto: Was anziehen?; welcher Hintergrund passt, in Hintergrund und Farbe.

Häufige Fragen

Muss ich auf dem Bewerbungsfoto lächeln?

Nein. Viele Ratgeber empfehlen ein leichtes Lächeln, das AMS schreibt aber auch: Ein neutraler, offener Blick kann ebenfalls professionell wirken. Machen Sie Fotos mit beidem und nehmen Sie das, auf dem Sie sich wiedererkennen.

Lächeln mit oder ohne Zähne?

Dazu gibt es keine Regel. Probieren Sie beides aus und wählen Sie, was natürlich aussieht.

Soll ich direkt in die Kamera schauen?

Das ist die übliche Empfehlung, etwa von der Agentur für Arbeit und den Career Services in Bern und Passau. Beim Handy heißt das: in die Linse schauen, nicht aufs Display.

Wie schräg soll der Kopf sein?

Einen richtigen Winkel gibt es nicht. Starten Sie gerade und bequem, und vergleichen Sie dann ein Foto mit dem Kinn ein kleines Stück nach vorn und unten.

Darf ich die Arme verschränken?

Ja, wenn Sie sich damit wohlfühlen und die Arme überhaupt im Bild sind. Bei einem Ausschnitt mit Kopf und Schultern sieht man sie meist nicht. Was verschränkte Arme über Sie aussagen sollen, ist nicht belegt.

Was mache ich mit den Händen?

Bei Kopf und Schultern bleiben die Hände außerhalb des Bildes; lassen Sie sie locker. Sind sie zu sehen, achten Sie darauf, dass der Bildrand keine Finger oder Handgelenke abschneidet.

Wie wirke ich beim Handyfoto natürlicher?

Mehrere Fotos machen, zwischendurch kurz Pause, Schultern locker lassen und die Probefotos ansehen. Eine Garantie gibt es nicht, aber nach ein paar Versuchen fällt es den meisten leichter.

KI-Beispiel · fiktive PersonBewerbungsfoto einer Frau mit langen dunklen Haaren im taupefarbenen Oberteil vor hellem Büro-Hintergrund

Aus einem Selfie

Bewerbungsfoto.app macht aus einem Selfie 20 Bewerbungsfotos für 19 € (geplanter Paketpreis), in vier Stilen. Die kostenlose Vorschau ist gerade vorübergehend pausiert, weil wir den Schutz Ihrer Fotos verbessern.

Die Fotos entstehen mit KI und sind als KI-generiert gekennzeichnet.

Vorschau pausiert: mehr erfahren

Quellen

Alle Links abgerufen am 15. Oktober 2026. Die Tipps sind übliche Praxis, keine Vorschrift.

  1. 1Das perfekte Bewerbungsfoto: 10 Tipps für ein gelungenes BildAMS · ams.at
  2. 2Bewerbungskompass für Arbeitsstellen (Auflage Mai 2026), S. 6Agentur für Arbeit Ahlen-Münster · arbeitsagentur.de
  3. 3BewerbungsfotoUniversität Bern, Career Service · unibe.ch
  4. 4Newsletter Karriere und Kompetenzen, April 2021 („Das Bewerbungsfoto“)Universität Passau, Zentrum für Karriere und Kompetenzen · uni-passau.de
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  6. 6How To Make A Great HeadshotIcon Photography School (englisch) · photographyicon.com
  7. 7Portrait Posing GuideIcon Photography School (englisch) · photographyicon.com
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